Geld mit Pinterest verdienen: 5 Möglichkeiten für Anfänger

Viele nutzen Pinterest, um Rezepte zu speichern, Einrichtungsideen zu sammeln oder sich für den nächsten Urlaub inspirieren zu lassen.

Was dabei oft übersehen wird: Pinterest kann auch für ein Online-Business interessant sein.

Denn Menschen suchen dort gezielt nach Ideen, Lösungen, Produkten und Informationen. Genau deshalb kann Pinterest nicht nur Reichweite bringen, sondern auch Besucher auf deine Inhalte, Angebote oder Produkte führen.

Ich selbst bin mit Pinterest gestartet, weil ich eine Möglichkeit gesucht habe, Inhalte aufzubauen, ohne ständig online sein und jeden Tag posten zu müssen.

Dabei habe ich schnell gemerkt, dass Pinterest ganz anders funktioniert als Instagram.

Ein Pin muss nicht nach wenigen Stunden verschwunden sein. Gute Inhalte können auch später noch über Suchanfragen gefunden werden und Besucher auf deine Zielseite bringen.

Und genau das macht Pinterest für mich so interessant.

Denn es gibt nicht nur einen Weg, Pinterest zu monetarisieren.

Je nachdem, was du aufbauen möchtest, gibt es verschiedene Möglichkeiten.

In diesem Artikel zeige ich dir 5 Möglichkeiten, wie du mit Pinterest Geld verdienen beziehungsweise Pinterest für dein Online-Business nutzen kannst.

Geld

Bild: KI-generiert

1. Mit Pinterest Blog-Traffic aufbauen

Eine Möglichkeit ist, Pinterest als Trafficquelle für deinen Blog zu nutzen.

Das Prinzip ist relativ einfach:

Pin → Klick → Blogartikel → Monetarisierung

Du veröffentlichst einen hilfreichen Artikel zu einem Thema, nach dem deine Zielgruppe sucht.

Dazu erstellst du passende Pins und verlinkst diese mit deinem Artikel.

Wenn jemand auf Pinterest nach diesem Thema sucht und deinen Pin entdeckt, kann daraus ein Klick auf deinen Blog entstehen.

Und genau dort kannst du verschiedene Einnahmequellen miteinander verbinden.

Der interessante Punkt dabei: Ein Blogartikel muss nicht nur an dem Tag funktionieren, an dem du ihn veröffentlichst.

Wenn dein Inhalt für relevante Suchanfragen gefunden wird, können auch später noch Besucher darauf aufmerksam werden.

Natürlich ist das kein Automatismus. Nicht jeder Pin wird monatelang Reichweite bekommen.

Aber du baust Inhalte auf, die nicht nach 24 Stunden einfach verschwinden.

2. Mit Pinterest Affiliate Marketing betreiben

Eine weitere Möglichkeit ist Affiliate Marketing.

Dabei empfiehlst du ein Produkt oder eine Dienstleistung und erhältst eine Provision, wenn über deinen persönlichen Affiliate-Link ein Kauf zustande kommt.

Das können beispielsweise sein:

Du kannst dabei direkt auf ein Angebot verlinken oder Pinterest zunächst auf einen passenden Blogartikel führen.

Zum Beispiel:

Pin: 5 Tools, die dir im Online-Business Zeit sparen

↓

Blogartikel: Du stellst die Tools ausführlicher vor.

↓

Affiliate-Links: Die Leserinnen können sich die empfohlenen Produkte ansehen.

Pinterest dient dabei als Einstieg und bringt Menschen auf deine Inhalte.

Gerade für Anfänger kann Affiliate Marketing interessant sein, weil du nicht zwingend ein eigenes Produkt entwickeln musst.

Wichtig ist dabei natürlich eine korrekte Kennzeichnung von Werbung und Affiliate-Links.

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3. Eigene digitale Produkte über Pinterest verkaufen

Eine weitere Möglichkeit ist der Verkauf eigener digitaler Produkte.

Und genau hier kann Pinterest besonders interessant werden.

Denn Menschen suchen auf Pinterest häufig nach konkreten Lösungen.

Zum Beispiel nach:

Der Weg kann beispielsweise so aussehen:

Pinterest-Suche → Pin → Produktseite → Kauf

Oder:

Pinterest-Suche → Pin → Blogartikel → Produkt

Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Produkte zu erstellen.

Viel wichtiger ist die Frage:

Welches konkrete Problem löst dein Produkt?

Ein Pin wie Mein neues E-Book ist da ist wahrscheinlich weniger interessant als:

7 Ideen für dein erstes digitales Produkt

Der zweite Pin spricht ein konkretes Interesse an.

Und genau danach suchen Menschen auf Pinterest.

Bild: KI-generiert

4. Produkte über Pinterest empfehlen

Du kannst Pinterest auch nutzen, um Produkte zu empfehlen.

Das kann beispielsweise funktionieren mit:

Auch hier kann Pinterest als Einstieg dienen.

Eine Person sucht beispielsweise nach: Geschenke für Selbstständige

Du erstellst einen passenden Pin und führst die Person zu einem Artikel mit verschiedenen Empfehlungen.

Dort können passende Produkte vorgestellt und, sofern entsprechend eingebunden, über Affiliate-Links monetarisiert werden.

Der Vorteil: Die Person sucht bereits nach einer Lösung oder einer konkreten Idee.

5. Pinterest für dein bestehendes Online-Business nutzen

Der fünfte Weg ist etwas anders.

Du musst mit Pinterest nicht unbedingt direkt Geld verdienen.

Pinterest kann auch ein Traffic-Kanal für dein bereits bestehendes Online-Business sein.

Zum Beispiel für:

Ein Pin muss also nicht zwingend direkt einen Kauf auslösen.

Er kann zunächst einen Klick bringen.

Aus diesem Klick kann ein Websitebesuch entstehen.

Daraus kann eine Eintragung in deine E-Mail-Liste werden.

Und später kann daraus ein Kauf entstehen.

Deshalb würde ich Pinterest nicht nur danach beurteilen:

Wie viel Geld bringt mir dieser eine Pin?

Interessanter ist die gesamte Kette:

Pinterest → Klick → Vertrauen → E-Mail-Liste → Angebot

Was brauchst du als Anfänger, um mit Pinterest zu starten?

Du brauchst kein riesiges Pinterest-Profil.

Und du brauchst auch nicht tausende Follower.

Viel wichtiger sind ein paar Grundlagen:

Ein häufiger Fehler ist allerdings, einfach möglichst viele Pins zu erstellen.

Mehr Pins bedeuten nicht automatisch mehr Erfolg.

Wenn du nicht weißt, wonach deine Zielgruppe sucht und wohin dein Pin führen soll, bringt dir auch eine große Anzahl an Pins wenig.

Ein sinnvollerer Ablauf ist:

Suchanfrage → passender Pin → hilfreicher Inhalt → passendes Angebot

Pinterest ist kein schneller Geldautomat

Das möchte ich bewusst erwähnen.

Du wirst nicht automatisch Geld verdienen, nur weil du einen Pinterest-Account erstellst.

Auch Pinterest braucht Zeit.

Du musst herausfinden:

Deshalb würde ich Pinterest nicht als schnelles Geld betrachten.

Viel interessanter ist Pinterest für mich als langfristiger Traffic-Kanal, den du zusätzlich zu deinen anderen Marketingkanälen aufbauen kannst.

Und genau das war auch einer der Gründe, warum ich selbst mit Pinterest angefangen habe.

Ich wollte eine Möglichkeit ausprobieren, bei der mein Content nicht nur dann eine Chance auf Sichtbarkeit hat, wenn ich gerade online bin.

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Dein erster Schritt

Du musst nicht heute deine komplette Pinterest-Strategie fertig haben.

Starte kleiner.

Wähle ein Thema.

Überlege, wonach deine Zielgruppe sucht.

Erstelle einen passenden Pin.

Und verlinke ihn mit etwas, das für die Person hinter dieser Suchanfrage wirklich relevant ist.

Denn daraus kann mit der Zeit ein System entstehen:

Pinterest → Reichweite → Klicks → Vertrauen → Angebot

Pinterest ist also nicht nur eine Plattform für schöne Bilder.

Richtig eingesetzt kann es ein zusätzlicher Traffic-Kanal für dein Online-Business sein.

Und genau deshalb lohnt es sich, die Möglichkeiten einmal genauer anzuschauen.